Unsere Leitsätze

Unsere Leitsätze Die TSG Mutterstadt bietet Kindern und Jugendlichen wettkampforientierten Trampolin-Sport. Physische und psychische Stärke sowie persönliche Motivation der Athleten sind wichtige und notwendige Voraussetzung für erfolgreiches Trampolin turnen – ebenso wie ein engagiertes Trainer-Team. Für unsere Nachwuchsarbeit legen wir, die Trainer der Trampolin-Abteilung, deshalb folgende Leitsätze zugrunde. Unser Ziel: Selbstsichere und Wettkampf stabile Kinder

  1. Die Trainer vermitteln eine positive Wertstellung des Sports. Wir vermitteln diszipliniertes Denken und Handeln und geben klare Vorgaben. Wir loben die Athleten und wertschätzen ihren Einsatz.
  2. Erfolg resultiert aus Freude, Disziplin, wechselseitigem Respekt und realistischen Zielen Ziele sind unabdingbar. Wir geben klare Vorgaben. Ohne Lob und Kritik keine Verbesserung. Was muss der Athlet / der Trainer dafür tun? Im Training, im Wettkampf und im privaten Bereich? Wir setzen uns realistische Ziele und verfolgen diese konsequent.
  3. Training ist Wettkampf – und Wettkampf ist Training: Körperliche Fitness ist die Grundvoraussetzung des sportlichen Erfolgs. Wir bieten Training auf dem Trampolin, Bodenturnen und Kraft-Training, um die Athleten ganzheitlich fit zu machen. Es gibt keinen unwichtigen Wettkampf und es gibt kein unwichtiges Training. Jeder engagiert sich mit Blick auf seine definierten Ziele – auch außerhalb der Trainingshalle.
  4. Langfristige Wirkung ist uns wichtiger als kurzfristiger Erfolg: Bei der Entwicklung des Athleten handeln wir stets nach dem Prinzip „Qualität vor Quantität“ und „Langfristiger Aufbau vor kurzfristigem Erfolg“. Wir lassen bei Wettkämpfen nur sichere Übungen turnen. Wir achten auf eine vielfältige und altersgerechte Sprungausbildung.
  5. Die perfekte Übung gibt es nicht, aber sie ist und bleibt das Ziel. Jeder Athlet muss immer seine Übung fertig turnen können (10 Übungsteile), aber es geht nicht nur um das Durchturnen, sondern insbesondere um das WIE.
  6. Selbständigkeit: Der gute Athlet weiß, was er wann tun muss! Er setzt sich selbst Ziele. Er weiß, was er will. Der Trainer ist Berater und Sparringspartner des Athleten und nicht sein „Souffleur“. „Bin ich bereit, das Erforderliche zu tun?“ JA!                                                           
  7. Selbstanalyse akzeptieren und als Ausgangsbasis verwenden: Der Athlet kennt eigene Stärken und Schwächen und bespricht diese ehrlich und offen mit seinem Trainer. Der Athlet traut sich, aber er überschätzt sich nicht – er vertraut seinem Trainer.
  8. Kein Durchgang wird verschenkt! Jeder (Trainer und Athlet) arbeitet immer mit höchster Konzentration und Konsequenz – im Training und im Wettkampf, auf dem Trampolin, beim Bodenturnen und beim Krafttraining. Wir lernen aus „Niederlagen“ und Fehlern mindestens genauso viel wie aus Erfolgen.

Durch persönlichen Einsatz des Athleten und mit Unterstützung des Trainers kann der Trainingsumfang erhöht werden, um im Einzelfall die Leistung gezielt zu fördern.

Quelle:
Michael Kuhn, Cheftrainer Trampolinturnen, DTB
Steffen Eislöffel Cheftrainer, Bundesstützpunkt – Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland Trampolinturnen Bad Kreuznach